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Cosmic Girl

Vor ein paar Monaten wurde mir eine lebensgroße Schaufensterpuppe überlassen, welche eine ganze Zeit bei mir herum saß, da mir nicht einfiel wie ich sie gestalten konnte.

Erst nach einer Weile fiel mir das Thema Weltall ein, da ich in einem Container einen großen Haufen ausgestanzter Metallteile fand, welche ich für diese Puppe verwenden wollte.

Ich beklebte damit ihren Kopf und fand, dass das sehr spacig aussah. Also führte ich diesen Stil weiter fort und mein Space Girl entstand.

Auch für diese Puppe habe ich wieder die Collagetechnik verwendet, da diese mir sehr gut gefällt und sie viel Gestaltungspotential hat.

Collagetechnik

Während meiner Sommerpause bin ich über eine Technik gestolpert, welche ich gern ausprobieren wollte. Es ist die Collagetechnik, welche sich prima für meine Zwecke eignet.

Fotoaufnahmen von Frida Kahlo und Iris Apfel dienten hierbei als Vorlagen, welche es nun galt zu collagieren.

Mit Acrylstiften, Washitape und Stickern wurden die Vorlagen dann gestaltet.

Hier die Ergebnisse meines Sommerexperimentes:

Eine Hommage

Schon seit langer Zeit wollte ich ein großes Bild mit all den Künstlern gestalten, welche mich zu meiner Entwicklung inspiriert haben.

Im Juli war es dann soweit und ich machte mich ans Werk.

Zu sehen ist Friedensreich Hundertwasser, welcher eine sehr große Rolle für mich spielt, da seine Kunst meine Anfänge prägte.

Weiterhin zu sehen sind Frida Kahlo, Gustav Klimt, Janes Rizzi, Kandinsky und Banksy. 

Verarbeitet habe ich diese Künstler als Teilkollage mit Acryl auf Leinwand.

Der Titel des Werkes setzt sich aus den Anfangssilben der Künstlernamen
zusammen und lautet: “HuwaKahlRi BanKanKli“

3D

Neulich wurden mir zwei Halbschalen zugetragen, an denen wohl einmal BHs präsentiert worden waren. Ich nahm sie natürlich in meiner Sammlung auf und gestaltete sie.

Da ich sie nicht an einer Wand befestigen wollte, entschied ich mich für eine Leinwand, um noch einen schönen Hintergrund zu entwickeln.

Die beiden Bilder heißen: „Barbara und Hannah- die BHs“

Steam Punk

Im Zusammenhang mit dem neuen Kunstprojekt ist eine Puppe der ganz anderen Art entstanden. Eine Puppe aus dem „Siebengestirn“ wurde bereits von mir fertiggestellt und trägt den Namen „ One non blond „, da sie der Frontsängerin von „4 non Blonds“ ähnelt. Im Gegensatz zu den sonst sehr bunt und schrill erscheinenden Damen, besticht diese durch eher dunkle und glänzende Farben.

Vom Schrottplatz habe ich diverse Metallstücke und einen Duschschlauch verarbeitet. Zahlreiche Zahnräder, Kettchen, Nieten und Bierstöpsel fanden ebenfalls ihren Platz auf der Puppe und erscheinen daher im Steampunk Style.

Die anderen Puppen werden von sechs weiteren Künstlern bearbeitet und finden ihre Wiedervereinigung in der nächsten Ausstellung. 

Ein neues Kunstprojekt.

Durch eine Puppenspende des renommierten Künstlers Manfred Pilz aus Göttingen, ist die Idee zu einem neuen Kunstprojekt gestartet.

Ich bekam 7 identische Torsen geschenkt, welche sich nur durch ihre Lippenfarbe unterscheiden. Weiterhin haben alle einen sichtbaren Chip auf ihren Köpfen. Herr Pilz war mit diesen Puppen selbst im Jahr 2007 künstlerisch in ganz Thüringen unterwegs. Mit seiner Darstellung prangerte er im Prinzip die zunehmende Gleichschaltung und die zu verkümmernde Individualität an.

Jetzt haben 7 verschiedene Kunstschaffende je einen Torso bekommen und sollen ihn wieder individualisieren. Das ursprüngliche Projekt wird also einmal umgedreht. Das Ergebnis dieses Projektes soll Ende diesen Jahres im Rahmen einer großen Ausstellung präsentiert werden.

Folgende Personen sind am Projekt beteiligt: Sonja Suss (Lehrerin und freie Künstlerin), Manuela Haake ( Modedesignerin), Judith Unfug-Henning (Lehrerin und freie Künstlerin), Yvonne Neubeck-Aslan ( Lehrerin und freie Künstlerin), Mario Götting( vollberuflicher Künstler), Matthias Iffland( Airbrusher) und die Johanna Wehr ( Erzieherin und Hobbykünstlerin).

Ich habe versucht so viele verschiedene Kunstschaffende wie möglich zusammenzubringen um ein möglichst breites Spektrum an Gestaltungsideen zu bekommen.

Ein zweiter Stehtisch.

Da mir das Ergebnis des ersten Tisches sehr gefallen hat, habe ich mich auf den Weg gemacht und mir drei weitere Schaufensterpuppen besorgt. Das folgende Objekt ist das erste Ergebnis dieser drei Puppenbeine.

Das Thema „ Alice im Wunderland „ hat mich bisher noch nicht gehen gelassen und deshalb hat dieses Objekt auch das Wunderland zum Thema. Über den Titel bin ich mir noch nicht ganz im Klaren, aber er wird noch hinzugefügt.

Der Tisch besteht aus dem Unterkörper einer Schaufensterpuppe und und oben drauf befindet sich eine Glasplatte. Zu Füßen habe ich einen kleinen Auszug der Teegesellschaft des Hutmachers dargestellt.

The madter

Da mich die Arbeit am Schaufensterpuppenkopf sehr inspiriert hat, war ich motiviert ein weiteres Porträt zu malen. Dieses Mal allerdings sollte es zum ersten Mal ein männliches Porträt werden.

Auch hier habe ich wieder verschiedenste Techniken und Materialien verwendet.

Der Titel des Bildes ist eine Wortmetamorphose und setzt sich aus den beiden englischen Wörtern mad und hatter zusammen: „ The madter“.

Der verrückte Hutmacher

Als ich im Sommer dieses Jahres einen alten und recht unschönen Schaufensterpuppenkopf geschenkt bekam, stand dieser eine ganze Weile im Keller. Lange wusste ich nicht, was ich daraus machen konnte und sah ihn immer nur flüchtig an. Mir gefiel dieser tischähnliche Kopf nicht und auch das Gesicht war doch eher maskulin. Irgendwie dachte ich mir dann, aus der Platte auf dem Kopf einen Hut zu machen und die Idee des Hutmachers war geboren.

Der Hut wurde aus Pappmaschee modelliert und mir Stoff überzogen. Ich habe mit Serviettentechnik, Acrylfarbe und Collagentechnik gearbeitet. Zusätzlich wurde der Standfuß noch umhäkelt ( aber nicht von mir).

Insgesamt sind also viele Techniken und Material zum Einsatz gekommen.

Als Titel habe ich mich für die englische Version des verrückten Hutmachers entschieden: „ The mad hatter“.

Ein Stehtisch

Da in der letzten Zeit viele Leute sagten, dass es toll wäre, wenn ich mal ein Möbelstück gestalten könnte, habe ich mich für einen Stehtisch entschieden.

Der untere Teil besteht aus Beinen einer Schaufensterpuppe, welcher natürlich gestaltet wurde  in Acrylkollage. Die Tischplatte besteht aus schwarzem Glas.

Da die Nachfrage relativ hoch ist, werden demnächst noch mehr Tische entstehen.