Ein voller Erfolg.

Letzten Samstag eröffnete unsere gemeinsame Ausstellung „La Femme – Die Frau im Bewusstsein des neuen Jahrtausends„ in der Galerie „Kunst in der Fabrik“. Yvonne Neubeck Aslan hielt als Galeristin die Laudatio mit folgenden Worten zu meiner Person:

„Freiheit bedeutet, dass man nicht unbedingt alles so machen muss wie andere Menschen…alles was an Großem in der Welt geschah, vollzog sich erst in der Phantasie des Menschen„ ASTRID LINDGREN

„Frech, fröhlich, frei und voller Tatendrang beschreibt Astrid Lindgren ihre Figuren in Kinderbüchern.

Ähnlich frei, farbenintensiv und als „ihre Kinder“ stellt mir Sonja Suß ihre Arbeiten vor, als wir uns in den letzten Wochen auf die Ausstellung vorbereiten. Ihr sind die Bilder buchstäblich beim Malen und Gestalten ans Herz gewachsen. Viel ihrer Lebensenergie und des Forscherdrangs wurde durch die ausgefallene Art der Künstlerin auch in ihren Werken gebunden.

Im Figürlichem entdeckt die gebürtige Thamsbrückerin, die heute in MHL beheimatet ist, eine neue Leidenschaft und bemalt eine ausgediente Schaufensterpuppe. Diese besticht durch Formenvielfalt und kontrastreiche Farben, man steht wie gebannt vor dem Ausstellungsstück. Doch ihrer Experimentierfreude sind keine Grenzen gesetzt. So nimmt sie kurzer Hand auch alte Schultafeln als Leinwand und verfremdet sie als Grundlage für ihre tragbaren Bilder. Da finden Frieda Kahlo und Iris Apfel Platz, da laden uns die Farben zum Tanz ein. Klare Linien erinnern an die Popart von Roy Lichtenstein und heben die Kontraste noch weiter in den Vordergrund. Jede Faser unserer Augen wird angesprochen und voller Elan entstehen unter Sonjas Händen noch viele weitere Bilder.

Einige erzählen vom Leben in Afrika. Doch das reicht Sonja nicht. Sie will mehr wissen und findet in der Literatur den Namen Irma Stern. Diese südafrikanisch/deutsche Künstlerin, deren Eltern als deutsch-jüdische Auswanderer ein schweres Leben bestreiten, beeindruckt Sonja. Sie liest sich ein und entdeckt, wer diese Künstlerin ist. Befasst sich intensiv mit ihrer Malweise.“

Die musikalische Untermalung übernahm Alexander Austen mit seiner Gitarre an diesem Abend und bestach mit seiner großartigen Stimme.

Vielen Dank an Yvonne Neubeck Aslan und an alle, die bisher immer an mich glaubten und ebenso vielen Dank an „Das freie Wort“ und Klaus Ulrich Hubert.

Schaufensterpuppe a la Suss.

Aus dem letzten Projekt „Kunst im Schaufenster“ hat sich etwas ganz Neues für mich hervorgetan. Durch den Mühlhäuser Modeladen „Fashion and more by Elena“, in welchem ich meiner Bilder ausstellen durfte, kam ich an eine ausrangierte Schaufensterpuppe, welche ich aus einer Laune heraus bemalte. Das Bemalen bereitet mir große Freude und ich war überrascht, zu welchem Ergebnis ich kam. Mir war sofort klar, dass ich weitere Puppen bemalen will. Aktuell male die ich bereits an der Nächsten.

Eoleon ist ein sehr seltener Name, welcher mir schon viele Jahre gefällt, aber bisher wusste ich nicht, was oder wen ich danach benennen sollten. Somit sollte meine erste Schaufensterpuppe ihren Namen bekommen. Am 6.11.2021 wird sie in meiner nächsten Ausstellung zu sehen sein ( siehe aktuelle Einladung).

Herzliche Einladung

Von langer Hand vorbereitet, war meine Teilnahme an der Ausstellung „La Femme „ in der wunderschönen Galerie „Kunst in der Fabrik“ ( https://info.yvonne-neubeck.de/sample-page/atellier/ ).

Diese Ausstellung bearbeitet das Thema Frauen mit all seinen Facetten und wurde sowohl von Frauen, als auch von Männern in Form von Bildern und Plastiken umgesetzt.

Auch ich habe mich neben meiner Bilder dafür entschieden eine Plastik zu gestalten, wobei ich einer Schaufensterpuppe einen neuen Anstrich verpasst habe. Nun kann ich den offiziellen Start verkünden ( Siehe Einladung) und freue mich über zahlreiche Besucher zur Vernissage. Es gibt auch die Möglichkeit Einzeltermine mit der Galeristin zu vereinbaren.

Hommage an Irma Stern

So lautet der Titel des aktuellsten Bildes aus meiner Frauenportraitreihe. In Vorbereitung auf die Frauenausstellung „La Femme“ in der Kunstfabrik im Oktober, habe ich mich mit verschiedenen Frauenbildern auseinandergesetzt und bin im Zusammenhang von Gestaltungsrecherchen auf Irma Stern getroffen.

Irma Stern ( 1894 – 1966) war eine südafrikanische Künstlerin, die unter anderem auch zahlreiche afrikanische Frauen portraitierte. Da mir ihre Darstellungen sehr gefallen haben, entschied ich, ihr mein Portrait zu widmen. Im Folgenden kann man mein neues Bild und einige von Irma Stern sehen.

Projekt- Kunst im Schaufenster

Vor einiger Zeit sah ich einen Zeitungsartikel aus dem südlichen Raum Thüringens, wo ein Künstler ein leeres Schaufenster gestaltet hat. Auf Grund der aktuellen Situation, eine perfekte Form der Ausstellung.

Also kontaktiere ich den Verein „Zurück in die Mitte“ und bat um Zusammenarbeit. Innerhalb kürzester Zeit hatten wir ein paar Läden und einige Künstler zusammen, die an unserem Projekt mitwirken wollen.

Es ging nicht nur um eine Coronakonforme Outdoorausstellung, sondern auch darum, auf den Leerstand aufmerksam zu machen und eventuell Neuvermietung zu erreichen.

Auf der Internetseite unsere Stadt, kann man mehr über das Projekt erfahren…
https://www.muehlhausen.de/rathaus-erkunden/stadtverwaltung/wirtschaft-soziales/stadtmarketing/fete-de-la-musique-1-1/

Meininger Kunstorte

Nach einer langen Durststrecke, fand am letzten Samstag die erste Präsenzausstellung nach über einem Jahr im Schlosspark von Meiningen statt. Eine Coronakonforme Outdoorausstellung mit 100 Künstlern aus ganz Deutschland, wobei alle Kunstwerke auf Planen gedruckt wurden.

Unter dem Link http://meininger-kunstorte.de/die-kuenstler kann man viel Wissenswertes zur Ausstellung nachlesen . Ich war mit meiner Mühlhausen Spirale vertreten.

Auch die Thüringer Allgemeine verfasste einen Artikel  über diese sehr gelungene Veranstaltung. Bis Mitte Juli ist die Ausstellung frei zugänglich.

https://www.thueringer-allgemeine.de/regionen/muehlhausen/muehlhaeuser-kuenstler-duerfen-endlich-wieder-ausstellen-id232304949.html

Frida Kahlo trifft auf La Catrina

Im Zuge meiner Vorbereitungen auf die im Herbst anstehende Ausstellung zum Thema Frauen, habe ich mit diesem Bild meine Frauenserie erweitert. Hauptsächlich handelt es sich hierbei um die berühmte mexikanische Malerin Frida Kahlo de Rivera, welche zu den bedeutendsten Künstlern der Entfaltung des Surrealismus zählt. In Mexiko gibt es allerdings auch den berühmten Totenkult, wobei Catrina symbolisch für diesen besonderen Festtag steht. Daher habe ich ein paar Catrinamerkmale verwendet, um Frida zu gestalten. Aus diesem Grund habe ich auch den Titel des Bildes gemixt: „Frida Kathrina“.

Mindestens noch zwei weitere Frauen sind als Portraitbilder geplant, drei waren es bisher.

Briefmarken a la Suss

Über die Internetseite https://www.deinebriefmarke.de, habe ich meine ersten eigenen Briefmarken erstellt. Ich bedanke mich bei dem Schweizer Fotografen James Graf für die Vermittlung dieser Möglichkeit. Da es inzwischen zu zahlreichen Nachfragen gekommen ist, wo es die Briefmarken zu kaufen gibt, wird aktuell nach einer Lösung gesucht. Zum jetzigen Zeitpunkt sind sie nicht im Handel erhältlich, aber vielleicht demnächst.

Iris Apfel

Das Projekt und Thema „Mühlhausen“ hat mich bislang inspiriert, meine Bilder inhaltlich zu gestalten, aber jetzt ist mir ein neues Projekt begegnet. Durch die Einladung zu einer Ausstellung mit dem Titel „Frauen“, eröffnen sich ganz neue Inhalte und Ideen zur Gestaltung.

Diese Ausstellung wird im Herbst 2021, in der Kunstfabrik von Yvonne Neubeck-Aslan (info.yvonne-neubeck.de) stattfinden. Dank ihrer Inspiration habe ich ein tolles Motiv für die im nächsten Monat beginnende Artbox – Ausstellung gefunden.

Iris Apfel ist 99 Jahre alt und gilt als New Yorker Stilikone (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Iris_Apfel). Ihre Mode und meine Art zu malen, fügten sich perfekt zusammen und waren ein dankbares Motiv. Mit dem Titel „Dum vivet Iris Apfel“ (Lang lebe Iris Apfel) wünsche ich ihr noch unzählige, tolle Jahre.